Wolf Theiss

Real Estate und Covid-19: Wolf Theiss und CBRE präsentieren aktuelle Trends

- Hotel und Retail erleiden Einbrüche

- Wohnimmobilien gelten als "Safe Harbour"

Wien, 24.09.2020 - Wolf Theiss und CBRE haben die Auswirkungen von Covid-19 auf Immobilien-Anlageklassen und das Immobilienrecht untersucht und heute in einem gemeinsamen Webinar präsentiert. Gegenstand der Untersuchung waren die Auswirkungen der Pandemie auf Büro über den Einzelhandel bis zu Hotel und Logistik.

„Die Covid-19 bedingten Änderungen in der Immobilienbranche haben auch massive Auswirkungen auf Verträge und andere rechtliche Aspekte. Nach der Krise wird es auch juristisch für Immobilien ein 'neues Normal' geben", so Peter Oberlechner, Partner Wolf Theiss. "Wenn Staaten die Corona-Unterstützungen an klimawirksame Maßnahmen koppeln, ist die Pandemie auch eine Chance zu einer CO2 – neutralen Wendung in der Immobilienwirtschaft", ist Birgit Kraml, Partnerin Wolf Theiss, überzeugt.

Die Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit der Rechtsexperten von Wolf Theiss und der Immobilieninvestmentfachleute von CBRE wurden in dem „COVID-19 Real Estate Investment Guide“ zusammengefasst. Die Kernthesen der Experten:

  1. Die Erholung der Immobilieninvestmentmärkte hat im Juni begonnen, wodurch sich die Spitzenrenditen in den meisten Märkten und Assetklassen wieder auf Vor-Corona Niveau bewegen. Die Erholung der Sektoren Hotel und Retail lässt noch auf sich warten.
  2. Die Marktentwicklungen bei Gewerbeimmobilien treten zeitverzögert zur aktuellen Wirtschaftsentwicklung auf. Selbst in den widerstandsfähigsten Marktsegmenten wird hier bis Mitte 2021 kein neues Mietwachstum erwartet.
  3. Das Bürosegment wartet mit brandneuen Trends auf. Trotz der wachsenden Flexibilität durch Home Office dürfen Unternehmen die Vorteile der Zusammenarbeit im Büro nicht unterschätzen.
  4. Immer mehr Mietverträge im Einzelhandel sind überwiegend umsatzbasiert – Fixmieten/Mindestmieten werden zurückgedrängt. Die Berücksichtigung von Omnichannel-Umsätzen ist aber immer noch ungelöste Herausforderung.
  5. Die wichtigste Assetklasse am europäischen Immobilieninvestmentmarkt sind mittlerweile Wohnimmobilien geworden - Investoren betrachten diesen Sektor als "safe harbour".
  6. Den Hotelsektor hat die Pandemie am härtesten getroffen. Hier ist dauerhafte Umnutzung einer Reihe von Hotelimmobilien absehbar. Ein Anstieg von Zwangsverkäufen und Suche nach neuen Betreibern ist zu erwarten.
  7. In allen Verträgen mit Immobilienbezug werden künftig Fragen der Zuordnung von Risiken aus Pandemie und anderen Katastrophen einen Schwerpunkt bilden.


„Ziel unserer gemeinsamen Studie ist, die wichtigsten Trends am Markt als Basis für zukünftige Immobilien Entscheidungen zusammenzufassen. Investoren sollten ihr Portfolio gerade jetzt genau analysieren, um Risiken aus besonders betroffenen Sektoren und Märkten sofort zu identifizieren“, so Andreas Ridder, Managing Director CBRE Österreich und CEE.

 

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Barbara Fürchtegott
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