Wolf Theiss

NEUES SCHWEIZERISCHES PROSPEKTRECHT BRINGT "PASSPORTING"-MÖGLICHKEIT FÜR EU-WERTPAPIERPROSPEKTE

Das schweizerische Prospektrecht, das in vielen Belangen veraltet ist, wurde ab dem 1. Januar 2020 durch die Einführung des Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) grundlegend erneuert und stark an internationale Standards, insbesondere das Prospektrecht der EU, angeglichen. Die neuen Prospektregeln gelten für schweizerische und ausländische Emittenten, sofern deren Wertpapiere in der Schweiz öffentlich zum Erwerb angeboten oder zum Handel auf einem Schweizer Handelsplatz zugelassen werden. Wertpapiere, für die ein gebilligter (in der Schweizer Terminologie: genehmigter) Prospekt aus einer anerkannten Rechtsordnung vorliegt, können unter Umständen von einer automatischen Prospektgenehmigung ("Passporting") in der Schweiz profitieren.

 

Der Schweizer Kapitalmarkt ist für österreichische Wertpapieremittenten seit jeher interessant. So bestehen bei österreichischen Emittenten mitunter Frankenausleihungen, die währungskongruent refinanziert werden wollen. Im Hinblick auf Wertpapierangebote ausländischer Emittenten gelten seit Jahreswechsel neue Regeln bei den Eidgenossen, die Vereinfachungen vorsehen. Die Kollegen von Schellenberg Wittmer waren so freundlich, die wesentlichsten Neuerungen kurz zusammenzufassen.

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Alexander Haas
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